Schloßweg 9 in Lützschena bei Leipzig

Umnutzung, Sanierung und Modernisierung des ehemaligen Stallgebäudes im denkmalgeschützten Ensemble der Schlossanlage Lützschena
zwei Wohneinheiten à 150 qm,
denkmalgerechte Sanierung ausgesuchter Innenbereiche

Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung
Feb 2010 – Aug 2010

Ausschreibung, Vergabe mit Jörg Erdmann, Bauleitung mit Frank Hanisch
Aug 2010 – Apr 2011

Bauherr: privat

Schlossweg in Lützschena bei Leipzig

Schlossweg in Lützschena bei Leipzig

Schlossweg in Lützschena bei Leipzig

Schlossweg in Lützschena bei Leipzig

Sanierung und Umnutzung Stallgebäude Schlossanlage Lützschena bei Leipzig

Sanierung und Umnutzung Stallgebäude Schlossanlage Lützschena bei Leipzig

Sanierung und Umnutzung Stallgebäude Schlossanlage Lützschena bei Leipzig

Sanierung und Umnutzung Stallgebäude Schlossanlage Lützschena bei Leipzig

Sanierung und Umnutzung Stallgebäude Schlossanlage Lützschena bei Leipzig

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Der ehemals als Rinderstall genutzte Baukörper ist Teil des denkmalgeschützten Schlossensembles in Lützschena. Das Rittergut Lützschena wird erstmals 1278 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1822 erwarb der später in den Adelsstand erhobene Leipziger Kaufmann Maximilian Speck (1776 – 1856) das Rittergut Lützschena und führte es durch erfolgreiche Unternehmungen zu neuer Blüte.

Das ehemalige Wirtschaftsgebäude, errichtet ca. 1847 als „Rittergutsstall“, bildet mit der mit gotischen Spitzbogenformen verzierten Längsfassade den heutigen räumlichen Abschluss des Schlosshofes.

Die im Bestand vorhandenen, lastabtragenden Konstruktionen der gusseisernen Stützenkonstruktion im Inneren des Erdgeschosses und der hölzernen Dachstuhlkonstruktion im Obergeschoss bildete durch die Vorgabe des Stützenrasters die Grundriss-Struktur in beiden Geschossen.

Mit räumlicher Ausbildung einer „Tenne“ wurde das ehemalige Wirtschaftsgebäude funktional geteilt in die Bereiche der künftigen Wohnnutzung und eine Raumstruktur, die den historischen Charakter und ehemaligen Nutzungszweck des Stallgebäudes widerspiegelt. Soweit technisch umsetzbar, wurden im Bestand vorgefundene, historische Bauteile wieder verwendet.

Die zum Schlosshof gewandte Westfassade wurde nach historischem Abbild rekonstruiert. Dem Einbau einer großformatigen Toranlage wurde seitens der Denkmalpflege unter der Auflage zugestimmt, den Charakter des Gebäudes und seines Umfeldes zu wahren. Die Südfassade wurde gemäß der bauzeitlichen Fassadendarstellung als Treppengiebel ausgebildet, der vorhandene Giebel der Nordfassade verblieb im Bestand und wurde mit zusätzlichen Fensteröffnungen versehen. Die Gliederung der gartenseitigen Längsfassade erfolgte mit neuen Fensteröffnungen in zeitgemäßer Gestaltung.

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